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Entwicklungskompetenz in der Passiven Fahrzeugsicherheit

Entwicklung in der Passiven Sicherheit bedeutet die Auslegung von Fahrzeugen hinsichtlich einer maximalen Abmilderung von Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen, Unfallgegner oder andere Verkehrsteilnehmer.

Ein hohes Maß an Passiver Sicherheit wird durch einen maximalen Energieverzehr in der Karosserie, durch aufeinander abgestimmte Rückhaltesystemen, sowie durch eine entsprechende Interieurgestaltung erreicht.

In diesem Sinne handelt es sich um eine Gesamtfunktion des Fahrzeugs, welche nur durch ein optimales Zusammenspiel aller beteiligten Baugruppen zu erreichen ist.



Funktionsentwicklung

Dies umfasst die optimale Abstimmung aller beteiligten Komponenten aufeinander, sowie die Abstimmung der Gesamtperformance hinsichtlich der Verzielung der Gesamtprodukteigenschaften. Wir unterstützen Sie, aus globalen Produktzielen wie beispielsweise eine bestimmte Verbraucherschutzeinstufung auf einem bestimmten Markt, die erforderlichen Komponentenziele (Passive Sicherheit) auszuleiten.

Bei der Funktionsentwicklung in Simulation und Versuch konzentrieren wir uns auf folgende Ziele:

  • Gesamtsystemsimulationen (alle Lastfälle der Passiven Sicherheit)
  • Strukturcrash
  • Batteriegehäuse
  • Interieur (Cockpits, Sitze, Türverkleidungen)
  • Rückhaltsysteme
  • Verbindungstechnik

Übersicht: Funktionsebenen der Passiven Sicherheit im Entwicklungsprozess

Wir begleiten Sie bei der Crash-Auslegung Ihrer Fahrzeuge - von der Idee bis zum Serienstart

ARRK Engineering bietet Unterstützung des Safety-Design in den Bereichen

  • Marktverzielung
  • Ableitung von Lastenheftzielen
  • Auslegung und Optimierung zur jeweiligen Zielerfüllung
  • Technische Detailoptimierung
  • Erprobung an Schlitten und Gesamtsystem
  • Bestätigung und Freigabe

Konzeption, Virtualisierung und Evaltuation: side curtain

Konzeption, Virtualisierung und Evaltuation: SAB (side airbag)


Erprobung

Mit unserer Erfahrung im Bereich der Erprobung schaffen wir eine optimale Symbiose zwischen numerischer Prognose, der Erprobung am realen Prototypen sowie der Rückführung der Ergebnisse in die numerischen Modelle im Sinne eines größtmöglichen Reifehubs.

Erprobung beginnt beim Probekörper und endet beim System Gesamtfahrzeug - mit unserem Partner TÜV Süd Product Service GmbH decken wir die gesamte Bandbreite der Dienstleistungen ab

  • Versuchssteuerung Front, Seite, Heck

  • Visverdi

  • Testing Partner TÜV Süd Product Service: Instron/Encopim Schlittenanlage (2 Sitzreiehen)


Methoden & Tools

Formfindungsmethoden

Welches ist die optimale Form für einen Seitenairbag unter gegebenen Lastrandbedingungen? Mittels unserer automatisierten Formfindungsmethode lässt sich der optimale Abdeckbereich des Luftsacks anhand eines automatisierten CAE-Prozesses ermitteln.

Robustheit

Robustheitsmethoden werden relevant bei relativ engen Lösungsräumen. Sind Systeme bereits nah an den technischen Limits ausgelegt, so können natürliche Schwankungen in den Anfangsrandbedingungen bereits das Risiko des Systemversagens bergen.

Wir ermitteln Einflüsse der Dummy-Sitzposition auf die Robustheit des Crashergebnisses.

Grobmodellierungsmethoden

Grobmodelle stellen die extreme Reduktion eines Crashfahrzeugs auf seine maßgeblichen Lastpfadstrukturen dar. Mittels Untersuchungen an Grobmodellen lassen sich somit erste grundsätzliche Lastniveaubewertungen in Crashbelastungen ermitteln.


Ausbildungskonzept Passive Fahrzeugsicherheit (CAE & Testing)

In der fachlichen Entwicklung unserer Mitarbeiter sehen wir ein wesentliches Differenzierungsmerkmal. Wir schulen entlang eines etablierten Konzepts in allen Auslegungsdisziplinen der Passiven Sicherheit, der aktuellen Normen und Anforderungen, sowie auch in der Benutzung der crashspezifischen Tools bzw. CAE Solver.

Diese Schulungen bieten wir weltweit an: auf Deutsch, Englisch, Chinesisch oder Japanisch